Vier Geschichten aus dem Norden, kurzweilig, hintersinnig, humorvoll und verblüffend aktuell

Cornelia Unrauh (allerhand Theater) und Dörte Kiehn (Tandera Theater)
präsentieren in dieser Ko-Produktion alte Geschichten im neuen Gewand!
Lasst euch überraschen….
Inhalt
Geschichten aus alter Zeit, aufgespürt und ins Heute übertragen, abwechslungsreich inszeniert und mit frechfröhlichen und gefühlvollen Liedern geklammert.

Wer weiß eigentlich, wie die Insel Hiddensee entstanden ist?
Oder wie die Maräne in den Schaalsee kam?
Wieso ist die Stadt Vineta versunken?
Und was macht der Hexenmeister an der Elbe?
Koproduktion von allerhand Theater und Tandera Theater
Spieldauer: ca. 75 min
Veranstaltungsort:
KADE-Kulturort an der Elbe
Elbstr. 14, 19303 Dömitz
Eintritt:
Vorverkauf: 12 €
Abendkasse: 15 €
Kartenvorverkauf in der
Tourist-Information Dömitz
Rathausplatz 1
19303 Dömitz
Tel.: 038758 22112 | E-Mail: tourismus@doemitz.de
Seit über drei Jahrzehnten ist die deutsche Teilung Geschichte. Dennoch begegnet man (und frau) immer noch vielen Klischees, die Frauen aus Ost- und Westdeutschland zugeschrieben werden. Die Westfrau wird oft entweder als „Heimchen am Herd“ oder als knallharte Karrierefrau beschrieben. Die Ostfrau hingegen steht im Kohlebergbau „ihren Mann“. Sie wird als tough bezeichnet oder auch als Rabenmutter, weil sie ihre Kinder in die Krippe gibt. Die Westfrau gendert, während die Ostfrau damit nichts anzufangen weiß. Die Ostfrau gilt mal als Verliererin, mal als Gewinnerin der deutschen Einheit gilt. Die Liste der Zuschreibungen ist lang. Obwohl sie sich teilweise grotesk widersprechen, zeugen sie doch alle von der Überzeugung, man wisse genau, wie DIE Ostfrau und DIE Westfrau eigentlich ticken. Vor allem eines scheint klar zu sein: Sie ticken alle gleich, aber im Vergleich zum anderen Teil Deutschlands sehr unterschiedlich. Woher kommen diese Zuschreibungen? Und was ist an ihnen dran?
Die Ausstellung „Frauen im geteilten Deutschland“ will auf diese Fragen eine Antwort geben. Es ist Anliegen der Schau, die vielfältigen Erfahrungen von Frauen sichtbar zu machen und deren deutsch-deutsche Lebenswirklichkeiten mit den Gemeinsamkeiten und Unterschieden aufzuzeigen. Zugleich wirft die Ausstellung die Frage auf, ob Frauen in beiden deutschen Staaten trotz unterschiedlicher politischer und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen ein gemeinsames Streben nach Selbstbestimmung in einem männlich geprägten System verbanden.
Ausstellungseröffnung mit Frühstück und Gespräch im treffpunkt
Friedrich-Franz-Straße 11, Dömitz
Geöffnet jeden Donnerstag von 17.00 bis 19.00 Uhr